Fieber und Fieberkrämpfe bei Kindern

Fieber ist bei unseren Kindern häufig und vergeht meist so schnell wieder, wie es gekommen ist. Dennoch sind wir beunruhigt und wissen nicht, was wir tun sollen. Wann müssen wir nur Hausmittel zur Senkung anwenden, wann auch Medikamente? Wie gefährlich ist es, wenn ein Fieberkrampf auftritt, und was steckt eigentlich dahinter?
Wie immer haben wir Ihnen einige Informationen und Literaturhinweise zusammengestellt.

 

 

ALLGEMEINES ZUM FIEBER

 

Die Körpertemperatur ist normal, wenn sie bei Messung unter der Achselhöhle 37°C, bei Mund- oder After-Messung 37,5°C nicht überschreitet. Sie zeigt individuell leichte Unterschiede und differiert auch im Laufe des Tages geringfügig.
Am höchsten ist sie zwischen 15 und 17 Uhr. Von Fieber spricht man bei einer Temperatur von über 38°C (axillär gemessen). Es ist bei der Messung zu berücksichtigen, dass eine schnelle Atmung durch den Mund die Mundhöhle abkühlt und zu einer um 2-3°C niedriger gemessenen Körpertemperatur führt als zum selben Zeitpunkt bei der rektalen Messung (also im After). Deshalb ist die rektale Messung die zuverlässigere.
Fieber ist das Symptom für eine starke Abwehrreaktion des Körpers und zunächst einmal nichts Beunruhigendes. Die erhöhte Temperatur regt die Abwehrkräfte des Körpers sogar an und unterstützt seine keimabtötende Wirkung. Der Suche nach dem Auslöser für diese Mobilisierung der Kräfte des Immunsystems kommt jedoch entscheidende Bedeutung zu.
Der Mechanismus der Fieberentstehung ist inzwischen gut untersucht. Die menschliche Abwehr erfolgt auf zwei Wegen. Zum einen gibt es spezielle Zellen, die vor Ort in den einzelnen Geweben die eindringenden Keime oder die als fremd und vernichtungswürdig erkannten Stoffe bekämpfen. Diese Zelle heißen deshalb im Volksmund Fresszellen, medizinisch Makrophagen. Sie sind Abkömmlinge der weißen Blutkörperchen, sind in ihren Vorstufen auch im Differentialblutbild nachweisbar, und wandern aus dem Blut in die entsprechenden Körpergewebe, wo sie sich ansiedeln und in der für ihre Funktion wichtigen Weise weiterentwickeln. Der zweite Weg der Immunabwehr erfolgt über die Bildung von Abwehrstoffen, sog. Antikörpern, die sich ebenfalls gezielt gegen die als fremd erkannten Strukturen richten. Diese kompliziert gebauten Eiweißstoffe schwimmen im Blut und heften sich nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip an das sog. Antigen und bekämpfen es im Rahmen einer Entzündungsreaktion. Man spricht hier von "humoraler" Abwehr im Gegensatz zur zellulären Abwehr der Fresszellen, der Makrophagen. Diese Makrophagen sind über biochemische Vorgänge an der Fieberentstehung beteiligt. Während sie sich (etwa in der Mundhöhle oder der Nasenschleimhaut) direkt auf die eindringenden Keime stürzen und diese zu vernichten und über Enzyme zu zersetzen versuchen, geben sie Botenstoffe, die sog. Zytokine frei. Diese gelangen über die Blutbahn zum Temperatur-Regulationszentrum des Gehirns und veranlassen dieses, wie ein Regler die Körpertemperatur höher einzustellen. Hierdurch wird das Immunsystem in seiner Aktivität weiter angeregt; viele Erreger verlieren während des Fiebers auch ihre Fähigkeit, sich schnell im Körper zu vermehren. Auch die weißen Blutkörperchen und die Fresszellen vor Ort können bei erhöhter Körpertemperatur besser arbeiten.

Das erklärt, warum man das Fieber auch nicht sofort senken sollte. Ist der Infekt ausgestanden und der Arbeitseinsatz der Makrophagen beendet, sinkt die Konzentration der Botenstoffe im Blut und das Temperaturzentrum im Gehirn reguliert die Körpertemperatur wieder in den Normalbereich zurück.

 

 

WARUM SOLL MAN BEI FIEBER MIT MEDIKAMENTEN ZUNÄCHST ZURÜCKHALTEND SEIN?

 

Fieber ist eine Zeichen dafür, dass der Körper sein Immunsystem angekurbelt hat und sich in einer massiven Abwehrreaktion und Verteidigungsphase befindet. Dauer, Höhe, Verlauf und Häufigkeit des Fiebers (also auch tageszeitliche Schwankungen, Begleiterscheinungen und fieberfreie Intervalle) können dem Arzt Aufschluss über die zugrundeliegende Erkrankung geben. Deshalb ist es so wichtig, dass man nicht jedes Fieber mit der chemischen Keule sofort niederknüppelt, sondern zunächst einmal abwartet und bei mehrfacher Kontrolle die Temperaturen protokolliert. Mit Medikamenten würde man den normalen Verlauf verschleiern. Es sind also weder die heilende Wirkung des Fiebers für den Körper noch dessen Aussagekraft für den Arzt zu unterschätzen.

 

 

URSACHEN VON FIEBER

 

In ca. 75% sind Infekte verantwortlich

  • meistenteils Erkältungskrankheiten
  • zusätzliche bakterielle Besiedlung mit Ausbildung einer eitrigen Entzündung der Nasennebenhöhlen, der Mandeln, der Bronchien, eventuell auch Mittelohrentzündungen und Lungenentzündungen durch verschiedene Erreger
  • Masern, Mumps, Röteln, Scharlach, Pfeiffer`sches Drüsenfieber, Dreitagefieber etc. 
  • stärkere virale Infekte
  • bakterielle Infekte, die sich ausbreiten und letztlich alle Organsysteme befallen können
  • Infektionskrankheiten einschließlich der durch Reisen erworbenen Infektionen.


Andere, seltene Auslöser

 

  • erhöhte Wärmebildung bei körperlichen Anstrengungen (z.B. Sport, Schwerstarbeit), bei Kleinkindern durch langes intensives Schreien
  • Überwärmung bei zu dicker, luftundurchlässiger Kleidung sowie beim Hitzschlag durch fehlende Möglichkeit des Körpers zur Wärmeabgabe
  • Entzündungen im Bereich des Zentralnervensystems (Entzündungen der Hirnhäute oder des Hirngewebes)
  • Krebskrankheiten
  • Erkrankungen des Blutes
  • große, sich resorbierende Blutergüsse (auch hier fallen Zellprodukte aus verletzten Geweben, aber auch Blutzellbestandteile und die Blutflüssigkeit selbst an)
  • Medikamente: Atropinhaltige Mittel, Antibiotika, Chemotherapeutika, Schilddrüsenhormone
  • chemische Stoffe wie z.B. Messing und Zink
  • rheumatische und sonstige chronisch entzündliche Erkrankungen

 

 

ERSCHEINUNGSFORMEN DES FIEBERS

 

  • Fieber kann sich langsam entwickeln oder aber schnell ganz hoch ansteigen.
  • Es kann über einen längeren Zeitraum konstant bleiben und dann abklingen oder aber immer wieder Kurvenspitzen zeigen.
  • Der diagnostische Aussagewert des Fieberverlaufs und -charakters ist groß. So haben Typhus, Scharlach, Malaria und viele andere Infektionskrankheiten ihr eigenes "Fieberprofil".
  • Auch das Dreitagefieber des Kleinkinds und das Fünftagefieber des Erwachsenen, das anfallsweise auftritt und fieberfreie Tage aufweist, sind Sonderformen mit einer charakteristischen Fieberkurve.
  • Lassen Sie sich nicht täuschen - die Höhe des Fiebers erlaubt nicht in jedem Falle Rückschlüsse auf den Schweregrad der Erkrankung!
  • Fieber kann sich langsam entwickeln oder aber schnell ganz hoch ansteigen.

 

 

GEFÄHRLICHER WARNSIGNALE

Sie brauchen zwar nicht übertrieben ängstlich sein, Fieber ist aber immer ein Warnhinweis des Körpers, den Sie ernst nehmen müssen. Nicht jedes Fieber bedarf sofort der Behandlung, immer aber der genauen Beobachtung und Ursachenforschung. Das Allgemeinbefinden des kleinen oder großen Patienten und mögliche Begleiterscheinungen müssen die Richtschnur für abwartendes oder schnelles Handeln sein. Bei diesen Symptomen sollten Sie einen Arzt aufsuchen:

  • wenn der Allgemeinzustand sich verschlechtert
  • wenn das Fieber über mehrere Tage andauert (auch wenn keine ausgeprägten sonstigen Krankheitszeichen vorliegen)
  • wenn leichtes Fieber besteht nach Auslandsreisen oder nach einem intensiven Kontakt mit Personen anderer Länder oder mit Menschen, die eine Infektionskrankheit durchgemacht haben
  • wenn Erbrechen, Durchfall und leichtes Krankheitsgefühl vorherrschen und nicht rückläufig sind; hier kann die Körpertemperatur nur wenig erhöht sein und trotzdem eine
    ernste Erkrankung zu Grunde liegen
  • wenn leicht erhöhte Temperaturen mit oder ohne Schweißneigung, mit oder ohne Verschlechterung des Allgemeinbefindens in den Abend- oder Nachtstunden auftreten
  • wenn sich Abgeschlagenheit, geringere Belastbarkeit, Müdigkeit und gelegentliche leichte Temperaturerhöhungen einstellen
  • wenn neben leichtem Fieber eine vermehrte Infektanfälligkeit, eventuell auch ein ungewollter Gewichtsverlust (ohne Diätmaßnahmen) auffallen.

    Möglichst schnell sollten Sie einen Arzt, ggf. den Notarzt rufen:
  • wenn der Kreislauf nicht stabil bleibt
  • wenn der Puls schneller und schlechter tastbar wird
  • wenn die Haut blasser wird
  • bei beschwerlich werdender Atmung
  • wenn Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit auftreten
  • wenn Benommenheit und schlechtes Reaktionsvermögen hinzu kommen

 

 

FIEBERKRÄMPFE BEI KINDERN

 

Zu diesem Spezialfall sehen Sie bitte auch nach im Kapitel:
"Fieberkrampf"

 

Im Rahmen von fieberhaften Infekten können sog. Fieberkrämpfe bei Kleinkindern auftreten. Besonders die Zwei- bis Vierjährigen sind hier betroffen. So ein Krampfanfall entsteht bei ca. vier Prozent aller Kinder irgendwann einmal, wenn das Fieber sehr rasch ansteigt. Die Geschwindigkeit des Fieberanstiegs scheint eher ursächlich verantwortlich zu sein als die tatsächliche Höhe des Fiebers. Bei manchen Kindern kommt es nur einmalig zu so einem Anfall, andere sind häufiger betroffen. Nach dem fünften Lebensjahr sind reine Fieberkrämpfe selten, Krämpfe haben dann meist andere Ursachen. Wenn ein Kind in den ersten Lebensjahren mehrfach bei einem fieberhaften Infekt einen Krampfanfall hat, so können dies erste Zeichen einer später sich ausbildenden Epilepsie sein. Treten innerhalb von 24 Stunden zwei oder mehr Krämpfe auf, so ist dies ebenfalls verdächtig. Ein unkomplizierter Fieberkrampf hinterlässt in aller Regel aber keine bleibenden Schäden, so dass man alle Eltern an dieser Stelle erst einmal beruhigen kann. In jedem Fall muss aber eine ärztliche Untersuchung und Abklärung der Symptomatik erfolgen. Erster Ansprechpartner ist der behandelnde Kinderarzt, der dann seinerseits weitere, auch neurologische Untersuchungen veranlasst.

 

 

SYMPTOME:

 

Ein Fieberkrampf geht mit einer kurzzeitigen Bewusstlosigkeit des Kindes, mit Muskelzuckungen oder sogar mit schüttelnden Muskelkrämpfen einher. Auch Augenlider und Kiefer können zucken. Oft verdreht das Kind die Augen und presst die Zähne zusammen. Der Blick kann aber auch ganz starr sein. Wenn es zu einer kurzen Atempause kommt, besteht die Möglichkeit, dass das Kind blau wird. Auch Erbrechen und Verlust der Kontrolle über Blase und Darm sind in einem stärkeren Anfall möglich. Auch ein ganz apathisch daliegendes Kind mit schlaffer Muskulatur, das nicht ansprechbar ist, kann gerade einen Fieberkrampf durchmachen. Meist dauert ein Krampfanfall nur wenige Sekunden, selten ein paar Minuten. Von einem komplizierten Verlauf ist auszugehen, wenn er aber länger als 15 Minuten anhält oder, wie schon erwähnt, wiederholt auftritt.

 

 

BEHANDLUNG:

  1. In jedem Falle ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und das Kind zunächst einmal auf eine weiche, flache Unterlage zu legen, um einer Verletzung vorzubeugen. Dann sollte man das Kind auf die Seite legen und den Kopf etwas nach hinten überstreckt so halten, dass Speichel und Erbrochenes aus dem Mund laufen können und nicht verschluckt werden und in die Luftröhre gelangen.
  2. Am besten rufen Sie Ihren Arzt, damit er vor Ort behandeln kann. Ist der Anfall nur sehr kurz, sollten Sie anschließend Ihren Kinderarzt oder einen diensthabenden Kollegen aufsuchen zur weiteren Abklärung des Krampfes. Er wird Sie auch aufklären, was Sie im Wiederholungsfall tun müssen, und Ihnen auch Medikamente vorsichtshalber mitgeben.
  3. Im Anfall können bestimmte krampflösende Mittel helfen, die vom Arzt gegeben und im Bedarfsfall dann auch von den Eltern verabreicht werden.

 

 

VORBEUGUNG ERNEUTER FIEBERKRÄMPFE:

 

  • Nach einem Anfall regelmäßig im Abstand von höchstens drei Stunden das Fieber kontrollieren und plötzliche Temperaturanstiege vermeiden.
  • Bei allen künftigen Infekten die Temperatur im Auge behalten und in regelmäßigen Abständen messen; auf erste Anzeichen eines Krampfes achten, das Kind viel trinken lassen, Wadenwickel, feuchte Brustwickeln oder lauwarme Ganzkörperwaschungen machen.
  • Bei einem Temperaturanstieg über 38,5 °C sollten Sie die vom Arzt verordneten fiebersenkenden Mittel anwenden, um einen plötzlichen Temperaturanstieg und einem erneuten Krampfzustand vorzubeugen.

 

 

MÖGLICHKEITEN DER SELBSTBEHANDLUNG BEI FIEBER:

 

  • Vorsicht bei Kindern: sie müssen viel trinken! Sie neigen leicht zu Fieber und verweigern dann auch das Trinken. Sie haben aber im Vergleich zum Erwachsenen eine viel größere Körperoberfläche, über die sie beim Fieber und Schwitzen verstärkt Flüssigkeit ausscheiden. Gerade beim Säugling und Kleinkind können während solcher Fieberphasen sehr schnell problematische und gefährliche Flüssigkeitsdefizite entstehen. Wird also eine Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme verweigert, muss ein Arzt frühzeitig entscheiden, ob eventuell eine Infusionsbehandlung oder sonstige Maßnahmen erforderlich werden.
  • Mineralwasser ohne Kohlensäure, ungesüßte Tees, verdünnte Fruchtsäfte bieten sich hier an. Für Kinder ist dies besonders wichtig.
  • Als Fiebertees haben sich Aufgüsse von Holunder oder Lindenblüten bewährt, um das Schwitzen anzukurbeln und so indirekt das Immunsystem zu aktivieren.
  • Wadenwickeln nach Kneipp: in drei Lagen (unten für die Haut z.B. ein grobes Leinentuch, angefeuchtet in 18-20°C warmem Wasser; in die Mitte ein Baumwolltuch, das das Leinentuch komplett überdeckt, außen ein Wolltuch oder Flanellstreifen, etwas kleiner als das Untertuch). Wickel belassen, bis sie nicht mehr als kalt empfunden werden, normalerweise nach ca. 5 Minuten. Die Wadenwickeln leiten die Körperwärme ab und senken so die Körpertemperatur. Man darf sie aber nur vornehmen, wenn die Beine beim Anfassen warm sind und kein Schüttelfrost vorliegt. Sonst haben sie nicht die gewünschte Wirkung und richten eher Schaden an. Bei Durchblutungsstörungen in den Beinen sollte man von Wadenwickeln absehen, weil die Blutzirkulation durch sie weiter verringert würde.
  • Brustwickel nach Kneipp in ebenfalls drei Lagen.
  • Abkühlungsbäder werden zwar oft empfohlen, sind aber sehr anstrengend und für den Kreislauf sehr belastend. Deshalb sollte man sie nur vornehmen, wenn genug Hilfe bereitsteht und der Kreislauf stabil ist. Da man dies nicht vorhersagen kann bei einem den Körper schwächenden Infekt, sollten Sie lieber andere Methoden wählen, die sicherer sind.
  • Ganzkörperwaschungen mit handwarmem Wasser (evtl. mit Alkohol- oder Weinessig-Zusatz) sind weniger aufwendig und bei liegendem oder sitzendem Patienten möglich. Die Angst, man könne so eine Erkältung auslösen, ist unbegründet, wenn die Waschung kurz durchgeführt und der Patient anschließend gut abgetrocknet wird. Eine Erkältung ist zudem meist Folge einer Infektion mit Keimen, nicht Folge einer einer kurzen Abkühlung des Körpers.
  • Zimmertemperatur reduzieren und am besten bei 18-20° C halten, nachts auch etwas kühler.
  • Zu warme Kleidung und zu dickes Bettzeug vermeiden, damit die Körperwärme an die Umgebung abgegeben werden kann. Bei starkem Schwitzen sollten Sie die Leib- und Bettwäsche öfter wechseln.
  • Kreislaufstörungen und Schüttelfrost führen allerdings zu Kältegefühlen und erfordern eventuell eine zusätzliche Decke oder eine Wärmeflasche für die Füße.
  • Medikamente: Temperaturen bis 39°C werden von Kindern normalerweise gut toleriert und sind im Rahmen von Infekten häufig. Ab 39°C tun die bewährten Hausmittel gute Dienste, so dass man auch ohne fiebersenkende Mittel auskommt. Steigen die Temperaturen über 39,5°C, werden meist Medikamente erforderlich. Erstaunlicherweise leiden Kinder auch unter den "extremen" Temperaturen von 40 und 41°C nicht so wie die Erwachsenen. Fiebersenker haben hier ihren festen Platz. Die Erwachsenen greifen bereits bei 38-39°C gern zum fiebersenkenden Medikament, weil sie die Begleiterscheinungen fürchten. Dies ist aber falsch, weil sie so dem Körper die Möglichkeit nehmen durch die Temperaturerhöhung sein Immunsystem stark anzukurbeln. Erst bei schlechtem Allgemeinbefinden und starken Kreislaufproblemen sollte man zu den Medikamenten greifen. Steigt die Temperatur jedoch weiter, bedarf es der unterschiedlichen Mittel. Meist kommen Paracetamol enthaltende Tabletten oder Zäpfchen zum Einsatz.

 

 

LITERATURHINWEISE

 

Dr. N. Schaenzler: Naturheilmittel für Kinder
Südwest-Verlag
München
ISBN 3-517-08055 -1

 

Dr. J. Zittlau: Die besten Rezepte aus der Hausapotheke
Südwest-Verlag
München
ISBN 3- 517-08026-8

 

Dr.G. Brehmer: Aus der Praxis einer Kinderärztin
Rowohlt Verlag (rororo)
ISBN 3-499- 183888-9

 

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Dr. med. Markus Reuland
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